Auszeichnung für Peter Gauweiler

Die Internationale Martin Luther Stiftung ehrt einen Europäer, der wie kein zweiter für eine EU der Bürger kämpft

01.11.2013 – DER HAUPTSTADTBRIEF 118

Die Zeichen stehen auf Schwarz-Rot, seit Union und SPD am 23. Oktober 2013 Koalitionsverhandlungen begannen. Tags darauf, am 24. Oktober, ließ sich besichtigen, wie gut Schwarz-Rot funktionieren kann, wenn es richtig gemacht wird.

Peter Himsel/www.himsel.de

In der Mitte die Luther-Rose, im Halbkreis Preisträger und Festkomitee (v.l.n.r.): Christian Ude, Georg Fahrenschon, Eckart von Klaeden, Michael Inacker, Peter Gauweiler, Gerhard Ulrich, Thomas Seidel.

Die Bühne war eine Konferenz der Internationalen Martin Luther Stiftung (IMLS) zum Thema „Mythos Pfarrhaus. Die Wirkung des Protestantismus auf Gesellschaft und Wirtschaft“, der Ort das Sparkassenhaus des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes in Berlin, der Anlass die Verleihung der Luther-Rose 2013.

Die Partner in Schwarz-Rot waren der Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler und der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude. Ihre kleine Koalition ist legendär: Seit vielen Jahren sind die beiden in Wort und Widerwort innig verbunden – mit einem „Briefwechsel“ im Münchner Merkur, der bereits vier Buchbände füllt. Und so funktioniert Schwarz-Rot in Reinkultur:

Die IMLS zeichnet Peter Gauweiler mit der „Luther-Rose 2013 für gesellschaftliche Verantwortung und Unternehmercourage“ aus. Christian Ude hält die Laudatio und erklärt, warum. Weil der Ausgezeichnete ein Europäer ist, der wie kein zweiter für eine EU der Bürger kämpft, die von unten und nicht von oben bestimmt wird.

RB