Ausgabe 114

Autoren der Ausgabe 114

     


Stefan
Aust


Philipp
Bagus


Hans Magnus Enzensberger

     


Inge
Gräßle


Freya
Klier


David
Marsh

     


Philipp
Mißfelder


Alfons
Schneider


Jürgen
Stark

     


Roland
Tichy


Werner
Weidenfeld


Klaus-Peter Willsch

     

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Berlin, 20. März 2013. Es sind wieder einmal Eurokrisentage. Stündlich neue Hiobsbotschaften von der Zypern-Front. Die Lageberichte sind schneller überholt als gelesen. In diesem Chaos der Informationen und Gefühle tut es gut, wenn es sich innehalten und gedanklich sammeln lässt. Der neue HAUPTSTADTBRIEF 114, der morgen als gedrucktes Heft vorliegen wird, ist so eine Hilfe, die Gedanken zu sortieren, kühlen Kopf zu bewahren und klaren Blick für das Wesentliche zu gewinnen.

Das Wesentliche der Zypern-Rettung arbeiten unsere Autoren Carsten Schneider und Roland Tichy heraus. Ersterer, Bundestagsmitglied und haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, erläutert, warum Solidarität mit Zypern darf keine Einbahnstraße sein kann. Letzterer, Chefredakteur der Wirtschaftswoche, beschreibt, warum Zypern der Beginn einer Auflösungsdebatte ist: weil Wut und Ärger aller Beteiligten längst die Glücksgefühle der Europhorie, wie er es nennt, überlagern.

Zwei weitere Beiträge der Ausgabe 114 betten das aktuelle Zypern-Gewitter in die Großwetterlage der Eurorettung ein:

Prof. Jürgen Stark, bis 2012 Chefvolkswirt und Mitglied im Direktorium der Europäischen Zentralbank, EZB, analysiert für den HAUPTSTADTBRIEF die negativen Auswirkungen der Niedrigzinspolitik. Sein Fazit lautet: Wer jetzt Geld zurücklegt, den bestraft die EZB – die Niedrigzinspolitik der Notenbank raubt den Anlegern die Rendite.

Prof. Philipp Bagus, Volkswirt an der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid und Autors des Buchs Die Tragödie des Euro. Ein System zerstört sich selbst untersucht das Ammenmärchen von der Austerität und kommt zu dem Ergebnis: Die sogenannte „Sparpolitik“ der notleidenden Euroländer findet gar nicht statt.

Weitere unerfreuliche Erkenntnisse, unliebsame Entwicklungen und unerwünschte Nebenwirkungen der Staatsschuldenkrise in der Eurozone lesen Sie im gedruckten Heft oder in dem PDF, das wir oben für Sie bereithalten. Und keine Bange: Erfreuliches, Liebenswertes und Erwünschtes finden Sie weiter hinten in der Ausgabe 114 auch noch vor, von der ich hoffe, dass Sie sie anregend finden werden.

Dr. Rainer Bieling
Redaktionsdirektor

Diese Themen finden Sie in Ausgabe 114:

Extra und nur online