Ausgabe 125

Autoren der Ausgabe 125

     


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Roland
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Berlin, 30. Oktober 2014. In diesen politisch unruhigen Zeiten mit ihren vielen schlechten Nachrichten macht der HAUPTSTADTBRIEF mit einer guten Nachricht auf. Auf dem Titelbild der Ausgabe 125, das Sie oben sehen und durch Anklicken zum Betrachten vergrößern können, zeigen wir das Motiv eines Trabis, der die Hammer-und-Zirkel-Symbolik einer DDR-Fahne auf der Mauer durchbricht und ab in die Freiheit fährt. Ja, 25 Jahre ist das schon her und immer wieder Grund zur Freude.

Dass die gute Nachricht die Erinnerung an ein 25 Jahre zurückliegendes Ereignis ist, ist auch ein wenig symptomatisch für das Jahr 2014. Denn so, wie im Westen Deutschlands und im Westen Europas 1989 kaum ein Mensch kommen sah, was kam, und so, wie kaum ein Politiker vor 1989 wagte, die russisch-sowjetische Besatzung Ost- und Ostmitteleuropas ein Unrecht und ein Unglück für die Völker zu nennen und sich ihr zu widersetzen, so geht es heute mit den russisch besetzten Gebieten in der Ukraine.

Wieder ist es das Begehren „Ab in die Freiheit!“, das die Mehrheit der Ukrainer antreibt, wieder ist es Russland, das dem entgegensteht, wieder ist es der Westen, der verblüfft reagiert – dieses Mal allerdings konsterniert. Das ist ein wichtiger Unterschied und ein Hoffnungsschimmer für die Ukrainer, für die die Europäische Union ein Sehnsuchtsort ist. Wer hier bei uns die Freiheiten und Rechte, die Sicherheiten für Leib, Leben und Eigentum und einen Wohlstand genießt, an dem selbst die Armen teilhaben, weiß, warum.

Wenn auch in diesem HAUPTSTADTBRIEF, wie Sie es erwarten und gewohnt sind, Stimmen zu Wort kommen, die an dem Zustand von EU und Euro mit gutem Grund etwas auszusetzen haben, können Sie sicher sein: Hier spricht nicht die Fünfte Kolonne Moskaus, die der EU schaden und den Euro schwächen will. Hier ergreifen Bürger das Wort, denen die Werte ihrer Europäischen Union so wichtig sind, dass sie das Gemeinwesen und seine Gemeinschaftswährung nicht den einsamen Entscheidungen der etatistischen Eliten aus Parteipolitik, Finanzwirtschaft, EZB und EU-Verwaltung überlassen wollen. Jeder Beitrag ist eine Einmischung, ein Plädoyer für das Optimieren der freien Welt, die mit jeder guten Entscheidung ein besserer Ort wird.

Aber lesen Sie selbst. Die ersten Beiträge, die Sie finden werden, beleuchten 25 Jahre Mauerfall. Es folgen die angesprochenen Beiträge zur EU und zum Euro, dann nehmen wir uns die Energiewende vor, an der unsere Autoren auch kein gutes Haar lassen, anschließend die Kommunen, die Finanzpolitik und erstmals die neue schöne Datenwelt, die in Amerika die Wirtschaft wie sonst nur das Fracking beflügelt, in Deutschland aber überwiegend Angst und Schrecken auslöst. Warum sich das ändern sollte, sagt unsere Autorin.

Diese Inspiration für das Erkennen statt Verpennen der Möglichkeiten, vielerlei weitere Information über Deutschlands Politik und Wirtschaft, allerlei Hintergründiges über ein Berliner Kirchenbauvorhaben, Kunst und Kultur, kurz mancherlei Wissen, das über den Tag hinaus trägt, finden Sie im HAUPTSTADTBRIEF 125, von dem ich hoffe, dass Sie ihn anregend finden werden.

Dr. Rainer Bieling
Redaktionsdirektor


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Diese Themen finden Sie in Ausgabe 125: