Sommerlich in den Juni: DER HAUPTSTADTBRIEF in der Berliner Morgenpost

DIE HINTERGRUND-SEITEN an jedem ersten Freitag im Monat

DIE HINTERGRUND-SEITEN IN DER Berliner Morgenpost
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Berlin, 2. Juni 2017. DER HAUPTSTADTBRIEF erscheint mit 8 Seiten Umfang heute wieder in der Berliner Morgenpost. DIE HINTERGRUND-SEITEN in der Berliner Morgenpost gibt es seit Juni 2015 einmal im Monat an jedem ersten Freitag zusätzlich zur gedruckten Ausgabe und deren Onlineversion.

Heute
nimmt DER HAUPTSTADTBRIEF die Erinnerung an den 2. Juni 1967 zum Anlass, sich mit dem Zustand der repräsentativen Demokratie in Deutschland 50 Jahre nach dem Staatsmord an Benno Ohnesorg zu befassen. Der Befund ist nicht schmeichelhaft: Ein neues Establishment herrscht machtvoller, als es das alte je konnte. Die parlamentarische Opposition ist ruhig gestellt, die außerparlamentarische darf ruhig bellen – mitspielen dürfen die alternativen Schmuddelkinder nicht.

Im HAUPTSTADTBRIEF geht es auch um den Nachbarn Frankreich, dem es wirtschaftlich nicht so gut geht. Dort sind dessen Schmuddelkinder zwar vorerst ausgebremst, ein frisches Gesicht hat es möglich gemacht, aber der alte Plan der sozialistischen Staatselite kommt jetzt so richtig in Schwung: die französischen Schulden auf viele EU-Schultern zu verteilen, die starken deutschen zuerst. Ja, sommerlich geht es in den Juni, der Juli könnte heiß werden, wenn der Umverteilungsplan konkreter wird.

 

ONLINE-EXTRA aus den HINTERGRUND-SEITEN in der Berliner Morgenpost vom 2. Juni 2017

Der „schwebende Wähler“ ist ein flüchtiges Wesen
Max Thomas Mehr: Flatterhafte Wechselwähler und Wahlabstinenz machen die Demokratie zum Glücksspiel. Eine Bestandsaufnahme

Ein frisches Gesicht für einen alten Plan
Wolfgang Glomb: Wie Deutschlands Steuerzahler davon überzeugt werden sollen, sich an der Finanzierung der Grande Nation unter Emmanuel Macron zu beteiligen

Was wir brauchen, ist ein German Dream
Ein Gespräch über Integration mit Düzen Tekkal

Die Wurzeln der Grünen reichen weit zurück
Rainer Bieling: Ein rabenschwarzer Tag, der eine neue politische Strömung ans Licht und am Ende an die Macht brachte

Die subversive Macht des Gender-Mainstreaming
Birgit Kelle: Wie es kam, dass ohne „gendergerechte“ Sprache praktisch nichts mehr geht – und warum eine freie Gesellschaft sich hüten sollte, das hinzunehmen

G6 bis G20 – Helmut Schmidt war einer der Erfinder
Theo Sommer: Vor fünfzig Jahren ersannen ein Politiker aus Deutschland und einer aus Frankreich die Idee der Weltwirtschaftsgipfel. Eine Erinnerung

Experimentierfreude und ein wenig Schabernack
Sabine Lueken: Sigmar Polke war ein Künstler, der den Zufall und die Provokation liebte – seine „Editionen“ laden ein zur kurzweiligen Annäherung an sein Werk

Stiftungen und Berlin – eine gute Verbindung
Karin Kohler und Christina Rau: Die Berliner Stiftungswoche zeigt das breite Spektrum, in dem sich Stiftungen in der Hauptstadt engagieren. Ein Bericht

Der erste Märtyrer der Bekennenden Kirche
Manfred Gailus: Alle Welt kennt Dietrich Bonhoeffer, viele kennen Martin Niemöller – doch wer war Friedrich Weißler? Eine Antwort