Euro-Rettung, Perspektiven für Europa, Vermögensteuern

DER HAUPTSTADTBRIEF als Sonderausgabe in der FAZ

Berlin, 1. Februar 2013. Die Eurorettung läuft, aber wohin? Für den Bürger läuft sie jetzt schon aus dem Ruder. Die Europäische Umverteilung ist im vollen Gange. Der Bürger ahnt es, kann es sich aber nicht recht erklären. Er geht in eine Art innerer Emigration: Nur noch 38 Prozent der Deutschen vertrauen im Januar 2013 ihrer Währung. In der Schweiz sind es 90 Prozent, in Schweden 87 Prozent. Beide Länder haben keinen Euro. Sie sind von der Europäischen Umverteilung (EU) nicht betroffen. Die Deutschen spüren ihre Enteignung als Sparer und Versicherte. Unsere Autoren zeigen, wie sie funktioniert: Prof. Kai Konrad beschreibt die Geldentwertung als einen Mechanismus der finanziellen Repression. Prof. Philipp Bagus identifiziert die Europäische Zentralbank, EZB, als Motor der Europäischen Umverteilung.

Lesen Sie diese und die folgenden Beiträge zur Lage der Nation im Februar 2013 in unserer aktuellen Sonderausgabe, die heute der FAZ beiliegt:

Prof. Werner Weidenfeld wendet sich gegen die staatsgläubige Parole „Mehr Europa“ und plädiert im Gegenteil für eine Rückabwicklung von Kompetenzen: Dezentralisierung und Entbürokratisierung könnten der EU aus der Krise helfen.

Prof. Brun-Hagen Hennerkes stellt den „Länderindex Familienunternehmen“ vor, der ein Kompass für Investitionsentscheidungen in Europa und den Vereinigten Staaten ist.

Dr. Hans-Georg Jatzek veranschaulicht die negativen Folgen von Vermögensteuern an einem historischen Lehrstück, dem Untergang der AEG Telefunken AG.

Dr. Hans Kremendahl schreibt, wie er sich eine Zukunft für die FDP wünscht: als eigenständige Partei, die nach allen Seiten offen ist statt nur nach einer Seite.

Die gedruckte Beilage können Sie hier als PDF ansehen, online nutzen, verbreiten und herunterladen, wie es Ihnen beliebt.