Woche 38

Der Hauptstadtbrief

24
09
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Doch während nicht-queere Menschen nach einem kurzen Schock wieder zur Tagesordnung übergehen können, hallt bei queeren Menschen die schmerzhafte Beklemmung nach. Trotz aller Fortschritte geht es für sie nämlich nach wie vor darum, einfach ihr Leben leben zu können – respektiert und in Sicherheit.

Glaubwürdiger wäre es anzuerkennen, dass wir Queerfeindlichkeit als Gesellschaft konsequent verlernen und ihr vorbeugen müssen.

Anne Wizorek , Kolumnistin
Anne Wizorek, Kolumnistin
Woche 37

Der Hauptstadtbrief

17
09
© PICTURE ALLIANCE/ZB/EUROLUFTBILD.DE | HANS BLOSSEY
Authentisch, nahbar, bodenständig: Es sind die immer gleichen Attribute, mit denen Bas beschrieben wird, egal, wen man fragt, sei es in der Bundesregierung, im Parlament, in der Partei oder im Wahlkreis.

Während sich fast all ihre Vorgänger an der Parlamentsspitze durch vorherige Regierungsämter bereits ein wenig vom Wahlkreis emanzipiert hatten, ist Bas noch immer Wahlkreisabgeordnete – und nimmt die Aufgabe ernst.

Moritz Küpper
Woche 37

Der Hauptstadtbrief Sonderausgabe

16
09
© PICTURE-ALLIANCE/DPA | WDR/STEFAN TOLZ
Fritz Pleitgen war immer offen und ehrlich zu seiner Umgebung, so hart er gegen sich selbst war, so verständnisvoll und besorgt war er um das Wohl und Wehe seiner Belegschaft.

Die Zeit in Moskau von 1970 bis 1977 während der Hochzeit des Kalten Krieges war für ihn eine der beruflich erfolgreichsten und menschlich schönsten Zeiten seines Berufslebens.

Ulrich Deppendorf , Herausgeber
Ulrich Deppendorf, Herausgeber
Woche 36

Der Hauptstadtbrief

11
09
© SHUTTERSTOCK/PEDAL TO THE STOCK
Neben formalen Anforderungen und langen Bearbeitungszeiten verhindern sprachliche Schwierigkeiten, struktureller Rassismus, die psychische Belastung und ein deutsches Ausbildungs- und Sozialsystem, das keine oder falsche Anreize setzt, seit Jahren, dass Syrer beruflich Fuß fassen.

Heutzutage Dokumente aus Syrien zu beschaffen, ist jedoch schwierig bis unmöglich. Der syrische Staat unter Machthaber Baschar al-Assad funktioniert wie eine Mafia, es herrschen Willkür, Korruption und Not.

Kristin Helberg
Woche 35

Der Hauptstadtbrief

04
09
© ISTOCKPHOTO.COM/CIRQUEDESPRIT
Und selbst der frühere Umfrageliebling, Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), wird für die sichtbar gewordenen handwerklichen Fehler seines Ministeriums bei der Gestaltung der „Gasumlage“ kritisiert.

Und es gibt noch weitere Altlasten, die das Regierungsgeschäft erschweren. Das Misstrauen vor allem der Ostdeutschen gegenüber Politikern im Allgemeinen und den Regierenden im Besonderen ist auch im Jahr 31 nach der deutschen Vereinigung bei Veranstaltungen auf deutschen Marktplätzen unüberhörbar.

Ursula Münch , Herausgeberin
Ursula Münch, Herausgeberin