Woche 24

Der Hauptstadtbrief am Sonntag

20
06
© PICTURE ALLIANCE/REUTERS | ANNEGRET HILSE
Die Expertinnen haben errechnet, dass viele normal- und geringverdienende Haushalte durch eine Kopfpauschale und günstigeren Strom unterm Strich stärker ent- als durch die höheren CO2-Preise belastet werden.

Auch bei der Entlastung der Mieterinnen von steigenden Wärmekosten durch eine höhere CO2-Abgabe auf Heizöl und Erdgas fehlt es auf Seiten der Union an einer Strategie.

Ralph Diermann
Woche 24

Der Hauptstadtbrief am Samstag

19
06
© SHUTTERSTOCK
Die Auswirkungen in Zahlen: Mütter von zwei Kindern haben in Deutschland bis zum Alter von 45 Jahren bis zu 42 Prozent weniger verdient als kinderlose Frauen. Unmittelbar nach der Geburt eines Kindes müssen Mütter in Deutschland mit Lohneinbußen von bis zu 18 Prozent rechnen.

So leben wir in einem System, in dem sich Erwerbsbiografien von Frauen eklatant von Erwerbsbiografien von Männern unterscheiden. Mütter geben für die Kindererziehung – und manchmal auch für die Pflege ihrer Eltern – ihre Erwerbstätigkeit oft lange auf, unterbrechen sie oder arbeiten in Teilzeit. Väter entscheiden sich für Vollzeit, auch wenn sie Kinder bekommen.

Mareice Kaiser
Woche 23

Der Hauptstadtbrief am Sonntag

13
06
© PICTURE ALLIANCE/REUTERS | HANNIBAL HANSCHKE
Esken und Walter-Borjans müssen sich die Frage gefallen lassen, ob sie nicht das größte Hindernis der SPD sind, um einen weiteren Bedeutungsverlust zu verhindern und um einen Kanzlerkandidaten, den sie und die Partei als Parteivorsitzenden nicht haben wollten, überhaupt noch glaubwürdig unterstützen zu können.

Nur wenn die Sozialdemokraten aus dem 14-Prozent-Tal herauskommen, hat die Bezeichnung „Kanzlerkandidat“ für Olaf Scholz noch seine Berechtigung.

Ulrich Deppendorf , Herausgeber
Ulrich Deppendorf, Herausgeber
Woche 23

Der Hauptstadtbrief am Samstag

12
06
© PICTURE ALLIANCE/REUTERS | KEVIN LAMARQUE
Geblieben aber ist Washingtons Fixierung auf China. Und während Biden noch vor zwei Jahren eher auf der Seite derjenigen stand, die argumentierten, man solle das Land nicht überschätzen und mit den Anmaßungen der chinesischen KP ein wenig gelassener umgehen, hegt der US-Präsident nun offenbar doch die Befürchtung, Chinas autoritärer Totalitarismus könne sich dem freiheitlich-demokratischen System am Ende als überlegen erweisen.

Allen voran Angela Merkel pocht auf den eigenen Kurs. Auf den letzten Metern ihrer 16-jährigen Amtszeit sieht die Bundeskanzlerin offenbar nicht im Geringsten ein, warum sie ihr Sonderverhältnis zu Chinas Präsident Xi Jinping aufgeben sollte.

Henning Hoff
Woche 22

Der Hauptstadtbrief am Sonntag

06
06
© SHUTTERSTOCK.DE/IGOR SHOSHIN
Russland ist Mitgliedstaat des Europarats, hält sich jedoch weder an die Europäische Menschenrechtskonvention noch an Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.

Wir setzen auf eine Rückkehr zu Dialog und Miteinander, basierend auf den demokratischen Grundwerten. Über die Jahre haben wir hautnah erfahren, dass wir nur über eine vertiefte und ausgeweitete Zusammenarbeit zwischen den Zivilgesellschaften unserer Länder zu gegenseitigem Vertrauen und offenen Diskussionen kommen.

Ronald Pofalla