Woche 29

Der Hauptstadtbrief am Sonntag

25
07
© PICTURE ALLIANCE/DPA | MARIUS BECKER
Es bräuchte ein solches klares Eingeständnis – anders kann er den Eindruck von kompletter Unkenntnis des Stands der Klimaforschung oder einer Abwehr wirkungsvoller (lebensrettender!) Politik wider besseres Wissen nicht zerstreuen.

Um in einer durch die Klima- und Biodiversitätskrisen zerrütteten Welt weitere Katastrophen abzuwenden, braucht es viel mehr als neue Technologien. Die Transformationsforschung zeigt, dass sich alle Bereiche des Lebens ändern müssen, wenn wir nicht von den multiplen ökologischen Krisen zerstört werden wollen.

Tanja Busse
Woche 29

Der Hauptstadtbrief am Samstag

24
07
© PICTURE ALLIANCE/ZOONAR | ZDEN?K MAL
Nie war das Wissen um globale Zusammenhänge größer als heute, aber es scheint als schwinde die Handlungsfähigkeit in dem Maß, wie das Wissen zunimmt.

Aufgeklärte Bürgerinnen und Bürger müssten angesichts der Lage ebenso verzweifeln wie die internationalen Organisationen aus der UN-Familie.

Reiner Klingholz
Woche 28

Der Hauptstadtbrief am Sonntag

18
07
© PRIVAT
Was aber mit den Afghanen passiert, die teils jahrelang sehr eng mit den Deutschen zusammengearbeitet und ihren Einsatz erst möglich gemacht haben, bleibt unklar.

In der Hauptstadt angekommen schrieb der 32-Jährige erneut an das Auswärtige Amt. Die Antwort kam prompt: Man habe ihm bereits mitgeteilt, dass er für das Aufnahmeverfahren „nicht berechtigt“ sei, da er nie für eine deutsche Dienststelle gearbeitet habe. 14 Jahre in einem deutschen Unternehmen auf einem deutschen Stützpunkt gelten also nichts im Visaprozess.

Thore Schröder
Woche 28

Der Hauptstadtbrief am Samstag

17
07
© PICTURE ALLIANCE/DPA | SVEN HOPPE
Bislang, so die Analyse, hat man vor allem von den Fehlern der Grünen profitiert, aber noch nicht von den eigenen Inhalten. Deshalb geht es nun aus Sicht der CSU darum, eigene Akzente zu setzen, sich bloß nicht treiben zu lassen und schon gar nicht hinterherzurennen.

Es geht ausschließlich um die Botschaft und das Ziel, am Ende wieder die Regierung anführen zu können.

Katharina Hamberger
Woche 27

Der Hauptstadtbrief am Sonntag

11
07
© SHUTTERSTOCK.DE/KHAK
Auch den kritischsten Köpfen hierzulande fehlt mitunter die Kraft, sich täglich aufs Neue mit der nächsten Katastrophe in der Reihe auseinanderzusetzen und die übrigen nicht zu vergessen: das Verbrennen des „grünen Wassers“ der Wälder unter den Hitzeglocken und Feuerwalzen in British Columbia, in Sibirien, in Kalifornien, auf Zypern.

Der Wasserbrand ist anders als viele andere Kennziffern des Klimawandels keine abstrakte, rein wissenschaftlich messbare Größe. Er findet konkret statt, hier und heute vor unseren Augen.

John von Düffel